Vergleiche deinen Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse mit einem privaten Tarif: heute, mit Partner und Kindern und hochgerechnet bis zur Rente.
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zahlst du einen festen Prozentsatz deines Einkommens, 2026 im Schnitt 17,5 % plus 3,6 % Pflege bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € im Monat. Als Angestellter trägt dein Arbeitgeber etwa die Hälfte. Partner ohne Einkommen und Kinder sind kostenlos mitversichert.
Angestellte erst ab einem Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 € im Jahr (6.450 € im Monat). Selbstständige und Beamte können jederzeit wählen. Für Beamte zahlt der Dienstherr über die Beihilfe einen großen Teil der Kosten.
In der privaten Krankenversicherung (PKV) hängt dein Beitrag von Alter, Gesundheit und Tarif ab, nicht vom Einkommen. Für junge, gesunde Gutverdiener ist sie oft günstiger und bietet bessere Leistungen. Teurer wird es mit Familie, denn jedes Kind braucht einen eigenen Vertrag, und im Alter, wenn die Beiträge über Jahrzehnte gestiegen sind.
Wer einmal privat versichert ist, kommt nur unter engen Voraussetzungen zurück in die GKV, ab 55 Jahren praktisch gar nicht mehr. Plane deshalb mit Familie und Ruhestand und lass dir mehrere Angebote unabhängig vergleichen.
Als Angestellter ab einem Bruttoeinkommen über 77.400 € im Jahr 2026. Selbstständige und Beamte können unabhängig vom Einkommen wechseln.
Die Hälfte deines Beitrags, höchstens so viel wie er in der GKV zahlen würde: 2026 bis zu 508,59 € für die Kranken- und 104,63 € für die Pflegeversicherung.
Nein. Jedes Kind braucht einen eigenen Vertrag, meist 150 bis 250 € im Monat. In der GKV sind Kinder beitragsfrei mitversichert, sofern der besser verdienende Elternteil nicht privat versichert ist.
Ja, im Schnitt um rund 3 % pro Jahr. Altersrückstellungen und der gesetzliche Zuschlag dämpfen den Anstieg, ab 60 entfällt der 10-%-Zuschlag.